Ja ich schreibe Gedichte, einfach um mit der ganzen Situation klar zu kommen.

Ich weiß nicht ob die Gedichte gut sind, weil ich sie noch keinem gezeigt habe,

aber sie beschreiben einfach wie ich mich fühle, sie drücken so viel aus, was ich nicht laut sagen kann. Gedichte sind für mich wie Songs, sie drücken das aus, wozu man keine Worte findet. Sie helfen.

 

 

Das Blut klebt an den Händen,

wird das den niemals enden?

muss ich immer leiden,

die anderen um ihr Leben beneiden?

Ich weine so oft,

hab' zuoft schon gehofft.

Meine Haut ist der Bewies,

dass ich einfach nicht mehr weiter weiß,

hab' mich so oft selbstverletzt,

mein Lachen ist nur aufgesetzt.

Das Blut klebt an den Händen,

wird das den niemals enden?

 

 

Meine Seele ist tot,

meine Arme sind rot.

Die Klinge ist da,

ich weiß genau wo sie war.

Sie ist bei mir,

bleibt für immer hier.

Lässt mich glücklich sein,

auch wenn ich bin allein.

 

 

Ich zerbreche leise,

auf eine grausame Art und Weise.

ich weiß nicht wer ich bin,

es ergibt alles keinen Sinn.

Wer soll ich sein,

heutenacht im Mondschein?

 

 

Ich schaffe das nicht mehr,

das Leben fällt mir so schwer.

Mir fehlt der Mut,

ich lebe nur durch Blut.

 

Euer: "Wie geht es dir?",

regt nur Schmerz in mir,

mein: "Danke gut!"

schürt nur die Wut.

 

Ihr werdet mich nie verstehn,

mich nie wirklich sehn.

Ich kämpfe allein....

wollte nie so sein.

 

 

Sie zerstören dich Stück für Stück,

machen dich kaputt mit ihrem Glück.

Du bist oft allein,

möchtest so oft laut schrein.

 

Du kommst nie an dein Ziel,

benutzt deshalb dein Körper als Ventil,

schneidest tief in die Haut,

hast zu oft schon vertraut.

 

Würdest so gern alles erzählen,

damit dich deine Gedanken nicht mehr quälen,

bist so oft kurz davor,

doch dann steigt deine Angst empor.

 

Was wenn sie mich verlassen?

werden sie mich meinem Schicksal überlassen?

Was wenn sie mich verlassen?

werden sie mich loslassen?

 

Du behältst alles für dich,

erträgst jeden weiteren Stich,

versteckst alles mit deinem Lachen,

musst ganz alleine wetermachen.

 

Keiner kennt dein wahres Ich,

sehen nur dein glückliches Gesicht.

Keiner kennt die Geschichten deiner Narben,

die wirst du für immer bewahren.

 

 

Du weißt du bist an allem Schuld,

befürchtest sie verlieren bald die Gedult,

du sitzt jeden Abend weinend da,

so geht das Jahr für Jahr.

Der Druck macht dich fertig,

dir ist alles gleichwertig.

Du ritzt dich jeden Tag, in deine Haut,

damit sich der Schmerz abbaut.

Jedesmal etwas tiefer,

jedesmal etwas schiefer.

Du weißt du bist an allem Schuld,

hast bald keine Gedult.

Du redest dir ein du hast das verdient,

hast deinem Körper lang genug gedient,

du willst hier nur noch raus,

magst in die weite Welt hinaus.

Du ritzt deinen Arm entlang,

verspürst wieder diesen Zwang.

Du schneidest so tief wie es nur geht,

bist sich alles um die dreht.

Du gleitest langsam zu Boden,

fühlst alles in die toben.

Um dich rum wird es dunkel,

hörst die Leute schon munkeln.

Du merkst das es ein Fehler was,

dass wird dir viel zuspät klar.

Du bereust diesen Schritt,

hasst dich für diesen Schnitt...

Doch keiner wird es je wissen,

keiner wird dich vermissen

 

 

Es besteht nur noch aus Schmerz,

dieses Eiskalte Herz.

Ich wurde so oft verletzt,

durch 1000 Stiche zerfetzt.

Bin oft gefallen,

musste immer auf den Boden knallen.

Ich kenne keine Liebe,

kenne keine Siege..

Ich kenne nur Leid,

dass einzige über das ich weiß bescheid.

 

 

Was macht man wenn man fällt,

wenn es nichts mehr gibt das einen hält.

Wenn alle einen hassen,

wenn alle einen verlassen.

Was macht man dan,

wenn man einfach nicht mehr kann?

 

 

Und dann tut es wieder weh,

obwohl man geglaubt hat,

alles ist gut.

Und dann reißt die Wunde wieder auf,

obwohl man  dachte,

man kommt damit klar.

Kommentare: 1
  • #1

    perfectionista (Donnerstag, 16 Januar 2014 21:00)

    Echt schön :o♥

Seit Erfindung der Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel wie die Natur verlangt

(Benjamin Franklin)